"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Mietendeckel
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27.08.2026 – 17:56

Rhein-Neckar-Zeitung

"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Mietendeckel

Heidelberg (ots)

Mietendeckel - ein Wort das Ablehnungsreflexe auslöst. Dabei wäre eine echte Debatte über die Höhen von Mieten angebracht. Schließlich zahlen Millionen Mieter momentan über 40 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen und gelten damit als finanziell überlastet. Ein bundesweiter Mietendeckel, wie ihn die Linke nun hat prüfen lassen, könnte die Lage für viele Menschen hierzulande entspannen und würde Vermieter dennoch nicht in die Armut treiben. Denjenigen, die darin nun Maßnahmen à la DDR-Planwirtschaft sehen wollen, sei gesagt: Schon mal regulierte die Bundesrepublik die Preise für Wohnraum. Bis 1960 galt Wohnungszwangswirtschaft. Mietpreise, Mieterhöhungen und vieles mehr wurden festgesetzt. Gleichzeitig wurden der soziale Wohnungsbau massiv gefördert. Warum nicht auch heute beides tun? Mieter schützen und Wohnraum schaffen. In den Fünfzigern gelang das sogar CDU/CSU. Heute scheinen beide dazu nicht mehr fähig.

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Rhein-Neckar-Zeitung

Dr. Klaus Welzel

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Rhein-Neckar-Zeitung: Heidelberg (ots) - Mietendeckel - ein Wort das Ablehnungsreflexe auslöst. Dabei wäre eine echte Debatte über die Höhen von Mieten angebracht. Schließlich zahlen Millionen Mieter momentan über 40 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen und ...

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